How To Get A Flat Stomach

Wie viele Werbeanzeigen für einen flachen Bauch haben wir nicht alle schon gesehen? Tausende von Diät-Tipps und Ernährungsmythen, die uns vor allem eines versprechen: eine trainierte und perfekt definierte Körpermitte. Und das am Besten innerhalb von einer Woche. Ach, was sag ich: am Besten innerhalb der nächsten 24 Stunden – damit nicht nur das Kleid zum nächsten Date perfekt sitzt, sondern auch das Selbstbewusstsein auf voller Höhe ist.
Vorbei ist das lästige Bauch einziehen und das ewige Gezuppel am Kleid. Muss ja alles perfekt sitzen. Und wehe es bildet sich auch nur eine kleine Falte, wo keine hingehört …

Ja, der Traum von einer perfekten Körpermitte. Ich gebe zu: Ich hatte mit meinen Genen wirklich Glück und ich bin mit einem sehr flachen Bauch gesegnet worden. (Wobei ich dazu sagen muss, dass der Rest meiner Familie dieses Glücks-Los nicht gezogen hat und ich dementsprechend immer noch der Meinung bin, dass ich den definierten Bauch zum Großteil meiner gesunden und disziplinierten Lebensweise zu verdanken habe.)
Aber auch, wenn jeder andere Gene hat und dementsprechend die Körpermitte auch bei jedem anders aussieht, gilt auch beim Bauch: Von nichts, kommt nichts.
Im Grunde genommen haben wir alle bereits ein Sixpack – gut versteckt hinter dem Körperfett, was sich insbesondere am liebsten in der Körpermitte eines Menschen ansammelt.
Sehr oft werde ich nach Bauchübungen gefragt und wie oft der Bauch trainiert werden soll, um ihn flacher werden zu lassen bzw. das Sixpack weiter herauszuarbeiten. Im Grunde genommen gibt es darauf immer nur eine Antwort: Ein Sixpack und ein flacher Bauch sind in erster Linie eine Frage des Körperfettanteils!

 

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Ein sehr beliebter Mythos, der seit Jahren in den Köpfen der Menschen umherschwirrt, ist vor allem, dass man durch gezielte Bauchmuskelübungen das Bauchfett zum Schmelzen bringen kann. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Bauchmuskeln gehören zu den kleinsten Muskelgruppen des Körpers, weshalb wir beim Bauchmuskeltraining zwar Energie verbrennen, diese allerdings so minimal ist, dass wir weder viele Kalorien verbrauchen, noch den Kreislauf richtig in Schwung bringen. Und ohne einen Kreislauf, der auf Hochtouren läuft, bringen wir unseren Körper auch nicht dazu, im nennenswerten Umfang Fett zu verbrennen.
Viel besser sind hier komplexe Grundübungen wie Jump Squats, Burpees, Klimmzüge und Ausfallschritte. Diese bringen den Kreislauf in Schwung, sind anstrengend und verbrauchen entsprechend viel Energie. Und wenn Ihr dabei auch noch auf Euren Bauch achtet und diesen immer unter Spannung haltet, dann trainiert Ihr den Bauch sogar gleich mit.

Ein weiterer Mythos, vor dem manche Menschen Angst haben, ist der, dass starke Bauchmuskeln den Bauch dick erscheinen lassen.
Ganz ehrlich, wenn Ihr nicht gerade Profi-Bodybuilder/in seid und Ihr nicht tausende von Wiederholungen in einem Satz macht, habt Ihr nichts zu befürchten. Und wenn der Bauch doch wächst und immer größer/dicker wird, dann liegt das mit Sicherheit nicht am Bauchmuskeltraining, sondern mehr an der Ernährung, die es vielleicht zu überdenken gilt. 😉

 

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Apropos Ernährung. Ja, da ist es wieder das leidige Thema, um das wir aber einfach nicht herum kommen, wenn wir von einem flachen, definierten Bauch sprechen.
Ich denke, es dürfte jedem klar sein, dass man seinen Körperfettanteil nicht durch ein leergelöffeltes Glas Nutella reduzieren kann. Neben dem Bauchtraining ist natürlich auch eine richtige Ernährung wichtig – nur mit dieser bekommt Ihr letztendlich auch das überschüssige Bauchfett weg. Wenn Ihr diesen Teil nicht ernst nimmt, könnt Ihr soviel trainieren wie Ihr wollt – das Bauchfett bleibt.
Eine richtige Ernährung bedeutet natürlich nicht, dass Ihr Euch ab sofort nur noch von Möhren und Salatblättern ernähren sollt, denn eine solche Hungerkur ist alles andere als förderlich, um das Bauchfett schmelzen zu lassen. Vielmehr solltet Ihr darauf achten, dass Ihr Euch ausgewogen ernährt, also Nahrung mit möglichst vielen Nährstoffen aufnehmt.

 

Was Ihr von Eurer Speisekarte streichen solltet:

 

Versucht Zucker zu streichen
Wir können es jetzt versuchen schön zu reden, aber Fakt ist: Zucker macht dick.
Dank dem enorm hohen Zuckerverzehr, gibt es nicht nur in Deutschland immer mehr übergewichtige Menschen. Der Grund dafür ist relativ einfach: Sobald Ihr Zucker esst, steigt der Insulinspiegel im Körper stark an und sorgt so dafür, dass der Körper mehr Fett als nötig in den Zellen einlagert.

 

Obst nur in Maßen
Nicht nur der industriell gefertigte Zucker kann schädlich sein, auch Fruchtzucker. Natürlich ist Obst trotzdem die bessere Wahl, als ein Schokoriegel. Aber auch Fruktose ist nun einmal Zucker. Und Eurem Körper ist es ziemlich egal, woher der Zucker kommt. Achtet also darauf, nicht zu viel Obst zu essen, wenn Ihr das Bauchfett weg bekommen wollt.

 

Viel Trinken (aber kein Alkohol)
Viel zu trinken ist für den Körper unglaublich wichtig. Damit meine ich keine zuckerhaltige Limonade oder sonstiges ungesundes Zeug, was uns die Industrie immer wieder andrehen und als „gesund“ verkaufen will.
Ich trinke beispielsweise viel Wasser, ungesüßten Tee oder Apfelsaft-Schorle. Schmeckt lecker und hat so gut wie keine Kalorien.
Und übrigens, Alkohol solltet Ihr auch möglichst vermeiden. Abgesehen davon, dass Alkohol satte sieben Kilokalorien pro Gramm hat und somit eine echte Kalorienbombe ist, hemmt der Alkohol auch die Fettverbrennung im Körper. Für 1 L Bier braucht der Körper bei einer Frau beispielsweise ganze 16 Stunden, um den Alkohol im Körper wieder abzubauen. 16 Stunden in der der Körper keinerlei Fettverbrennung vornimmt, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, die Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Abgesehen davon haben wir durch Alkohol oftmals Heißhunger auf Junkfood – ganz schlecht. Und ein weiterer Minuspunkt: In der Regel konsumieren wir Alkohol in nächtlicher Runde. Dabei läuft besonders Nachts die Fettverbrennung auf Hochtouren, weil dies die längste Zeit ist, in der wir nichts essen oder trinken. Durch den abendlichen Verzehr von Alkohol, hemmen wir diese kostbare nächtliche Fettverbrennung.

 

Besser gesunde als ungesunde Fette
Fett macht fett. Dieser Mythos hält sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen. Falsch, denn Fett ist nicht automatisch Fett. Ok, streng genommen schon, aber es gibt auch „gute“ Fette (ungesättigte Fettsäuren). Dazu gehören beispielsweise Nüsse, Olivenöl, Avocados etc. Diese Fette braucht der Körper um leistungsfähig und gesund zu sein.
Gesättigte Fettsäuren (Schmalz, Sahne, Käse etc.) hingehen solltet Ihr möglichst vermeiden, da ein zu hoher Verzehr den Körper wirklich krank machen kann und mit denen Ihr eher Fett ansetzt, als dieses zu verbrennen.

 

Täglich frisches Gemüse essen
Popeye wusste es schon immer: Spinat macht groß und stark!
Aber nicht nur Spinat, sondern auch viele andere leckere Gemüsesorten.
Gemüse enthält viele wertvolle Vitamine und Ballaststoffe, die der Körper braucht und die Ihr gerade deshalb täglich zu Euch nehmen solltet. Neben den vielen Vitaminen enthält Gemüse allerdings so gut wie keine Kohlenhydrate (außer beispielsweise Kartoffeln) und sind deshalb besonders ideal, um dem Bauchfett den Kampf anzusagen.

 

Vollkornprodukte statt Weißmehl
Vollkornprodukte enthalten viele Nährstoffe und vor allem Ballaststoffe, die lange satt machen und für einen aktiven Stoffwechsel sehr wichtig sind. Natürlich solltet Ihr trotzdem beachten nicht zu viele Vollkornprodukte zu verzehren, da sie sehr viele Kohlenhydrate enthalten und somit einen Anstieg des Blutzuckerspiegels bzw. des Insulinspiegels bewirken.
Allerdings sind Vollkornprodukte immer noch besser als Weißmehlprodukte (Weißbrot oder Nudeln), da allen Weißmehlprodukten nahezu alle natürlichen Nährstoffe entzogen worden sind und sie quasi nur aus Kohlenhydraten = Zucker bestehen. Und wie wir bereits gelernt haben, ist es der Zucker, der dick macht.

 

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Versucht diese Ernährungs-Tipps zu beherzigen, macht regelmässig Eure Bauchmuskelübungen und lasst Euch nicht von Mythen und anderen neuen schlauen Weisheiten beeinflussen – dann wird’s auch ganz schnell was mit der flachen, definierten Körpermitte. 🙂

 

Fotos by Andy Stone

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