#TravelDiary – Kuredu Island Resort auf den Malediven

Die Malediven – das Insel-Paradies, das jeder mit endlos weissen Sandstränden, kristallklarem Wasser und einer atemberaubenden Unterwasserwelt verbindet.

Als ich als Kind in den Urlaubskatalogen von meinen Eltern blätterte und diese atemberaubenden Fotos sah, wusste ich: Da will ich auch irgendwann einmal hin. Von diesem Traum gesteuert, ließ ich von meinem Vorhaben nie ab und wusste: Irgendwann liege auch ich einmal an einem dieser weißen Sandstrände und lasse es mir richtig gut gehen. Zugegeben, ich hätte nicht gedacht, dass sich mein Traum so schnell erfüllen wird, da ein Malediven-Urlaub nicht unbedingt zu den kostengünstigsten Reisen zählt. Aber da ich letztes Jahr so viel und so hart gearbeitet habe, wollte ich mich mit einem tollen Urlaub belohnen. Natürlich dachte ich nicht sofort an die Malediven, sondern schaute erst einmal nach typischen Urlaubsreisen wie nach Ägypten, Dominikanische Republik usw. Jedoch wollte ich auf keinen Fall einen Massentourismus-Urlaub machen, sondern möglichst gut entspannen können. Das kann man in Ägypten & Co. natürlich auch, jedoch stiegen mit den Wünschen und Ansprüchen natürlich auch die Preise und letztendlich dachte ich: „Mensch, für das Geld kannst du ja schon fast auf die Malediven fliegen.“ Und so kam es überhaupt, dass ich anfing über meinen Malediven-Traum nachzudenken, um ihn dann doch letztendlich wahr werden zu lassen.

 

 

5 Gründe für einen Urlaub am indischen Ozean

 

1. Die Malediven sind ein echtes Taucher- und Schnorchel-Paradies. Atemberaubende Unterwasserwelten sorgen dafür, dass jeder Tauchgang zu einem unverwechselbaren Erlebnis wird.

2. Wassersportarten wie Wind- und Kitesurfen gehören auf den Malediven zu den beliebtesten Sportarten.

3. Romantiker aufgepasst: Fast nirgendwo anders sieht man so schöne Sonnenuntergänge wie auf den Malediven.

4. Entspannung pur: Wer sich verwöhnen lassen möchte, wird auf so gut wie allen maledivischen Inseln fündig. Die meisten Spa-Bereiche befinden sich sogar in rustikalen Holzhütten, die direkt auf dem Wasser gebaut sind.

5. Kulinarischer Genuss wird auf den Malediven ganz groß geschrieben. Insbesondere Seafood-Liebhaber kommen hier aus dem Staunen und Genießen gar nicht mehr heraus.

 

 

Nach langer Suche entschieden wir uns letztendlich für das Kuredu Island Resort auf den Malediven. Die 4,5-Sterne-Anlage befindet sich auf der Insel Kuredhdhoo im Lhaviyani Atoll der Malediven und bietet neben der üppigen Natur, natürlich kristallklares Wasser und einen weißen Sandstrand. Das Hausriff vom Kuredu Island Resort befindet sich nur 100 Meter vom Strand entfernt, sodass Schnorchel- und Tauchliebhaber hier garantiert an der richtigen Adresse sind. Insgesamt gibt es 7 Restaurants und 8 Bars auf der Insel, die man (je nachdem welches Paket man gebucht hat) auch alle nutzen kann.

 

 

Wir hatten uns für einen Beach Bungalow und dem All-Inklusive-Paket entschieden, mit dem wir auch eigentlich ganz zufrieden waren. Schade war jedoch, dass es auf der Insel in dem All-Inklusive-Paket nochmals Abstufungen zwischen „All-Inklusive“, „All-Inklusive-Plus“ und „All-Inklusive-Gold“ gab, was bedeutete, dass wir mit unserem normalen „All-Inklusive“-Paket nicht alles auf der Insel nutzen durften und Getränke wie Latte Macchiato oder teilweise auch Cocktails nicht mit inbegriffen waren. Erst durch unser Blogger-Upgrate in die Jacuzzi-Villa, hatten wir dann auch alle Restaurants und Getränke inklusive. Durch den direkten Vergleich, empfehle ich euch, direkt die Kuredu Island Resort Jacuzzi-Villa mit „All-Inklusive-Plus“ (blaues Armband) zu buchen – es lohnt sich! 🙂

 

Ab Ende April ist Regenzeit

 

Da die Malediven aufgrund ihrer Lage im indischen Ozean dem Monsun unterliegen, kommt es über das Jahr hinweg immer wieder zu starken bis mittelstarken Regenfällen. Je nach Monat können diese Regenfälle intensiver und anhaltender ausfallen. Bei der Buchung eurer Malediven-Reise solltet ihr also unbedingt darauf achten, dass eure Reisezeit nicht in den Zeitraum Ende Mai bis Ende Oktober fällt, da in dieser Zeit stärkerer Wind weht und deutlich mehr Regen fällt als sonst. Unsere Reise war zu Beginn der Regenzeit, was dazu führte, dass wir die ersten drei Tage wirkliches Pech mit dem Wetter hatten und weder Fotos machen, noch die Drohne, aufgrund des starken Windes, steigen lassen konnten. Die anschließenden Tage waren aber super schön und wir hatten viel Glück mit dem Wetter. Sogar so viel Glück, dass ich mir bereits am vierten Tag einen so heftigen Sonnenbrand beim Schnorcheln zuzug, dass ich in der Inselklinik vorbeischauen musste. Ich hatte mir so stark den Rücken und den Po verbrannt, dass jede Berührung weh tat und ich nicht mal mehr einen Bikini tragen oder nachts richtig schlafen konnte. Obwohl ich mich immer fleißig mit einem 30er Sonnenschutz eingecremt hatte, ist die karibische Sonne wirklich nicht zu unterschätzen und ich rate euch, eine 50 + Sonnencreme einzupacken. In der Klinik bekam ich eine kortisonhaltige Creme und nach zwei Tagen war das gröbste überstanden – Gott sei Dank!

 

 

 

Kulinarischer Hochgenuss

 

Auch wenn ich weitestgehend auch im Urlaub versuche ein wenig auf meine Ernährung zu achten und nicht alles achtlos in mich reinzustopfen, bot das Kuredu Island Resort natürlich einige Leckereien, zu denen ich einfach nicht „Nein“ sagen konnte und wollte. Zum Brunch, Lunch und Dinner gab es immer ein üppiges Buffet. Ob vegetarisch, vegan oder doch Fleischliebhaber – für jeden war etwas dabei. Das Essen war sogar überwiegend gesund und wirklich lecker. Einmal gab es sogar selbst gemachtes Sushi, welches fast noch besser war, als das Sushi in meinem Lieblings-Restaurant in München. Und auch für die „Süßen“ unter uns gab es reichlich Auswahl: Zum Nachtisch erwarteten uns die verschiedensten Kuchen und Torten, selbst gemachtes Eis, Pudding, frische Früchte und und und. Ich kann schon gar nicht mehr aufzählen, womit unsere Gaumen verwöhnt wurden, aber es war unglaublich lecker – und das wirklich jeden Tag. 🙂

Das wohl schönste kulinarische Highlight unserer Malediven-Reise war definitiv das „Underwater-Dinner“, einem 5-Gänge-Unterwasser-Menü. Das Sterne-Restaurant „5.8“ auf der Insel Hurawalhi liegt umgeben von vielen bunten Fischen und Korallen 5,8 Meter unter der Wasseroberfläche. Leider ist der Besuch dieses Restaurants etwas teurer als üblich: mit 150 $ (pro Person) für ein Mittagessen und 250 $ (pro Person) für ein Abendessen, liegen wir hier preislich deutlich über der Norm. Aber: es lohnt sich! Nicht nur die einzelnen Gänge sind hervorragend, sondern auch das Erlebnis unter Wasser zu essen, ist einmalig und sollte man erlebt haben.

 

 

Aktivitäten so weit das Auge reicht

 

Wer glaubt, auf den Malediven könnte man den ganzen lieben Tag lang nur am Strand liegen, schlafen und ab und an mal baden gehen, der irrt. In den elf Tagen, die wir im Kuredu Island Resort verbracht haben, erlebten wir so einiges: Neben abendlichen Unterhaltungsprogrammen (wie z.B. dem Crab-Race oder der White Night), konnte man tauchen und schnorcheln gehen (extra Einführungs- und Fortgeschrittenen-Kurse wurden hierfür angeboten). Man unternahm atemberaubende Segeltouren im Sonnenuntergang (Sunset-Sailing), wurde beim Unterwasser-Dinner mit einem erstklassigen 5-Sterne-Menü verwöhnt, man konnte die Babyschildkröten-Aufzucht besuchen und die kleinen Panzertiere sogar anfassen und füttern und Wassersportarten wie Wind- und Kitesurfen sorgten für den nötigen Adrenalin-Kick. Was mir besonders gut gefiel, war das umfangreiche Sportprogramm, welches uns auf der Insel geboten wurde: Neben Stand-Up-Paddeling (übrigens ein erstklassiges Ganzkörpertraining, da man auf dem wackeligen Brett die ganze Zeit seine Körperspannung halten muss), gab es ein sehr gut ausgestattetes Gym. Zudem konnte man jeden Tag auch das hoteleigene Kursangebot wahrnehmen, bei dem beispielsweise Yoga- und Pilateskurse am Strand praktiziert wurden.

 

 

 

Um direkt ein wenig Fernweh auch bei euch zu wecken, hatte ich euch ja ein kleines „Follow Me Around“ in Form eines Drohnen-Videos versprochen. Ich finde, es ist (für mein erstes Drohnen-Video) wirklich gut geworden und ich bekomme direkt Lust wieder und in den Flieger zu steigen. Was sagt ihr?

 

 

Das Fazit

 

Nach elf Tagen auf der Trauminsel mit unglaublichen Eindrücken und Erlebnissen, kann ich sagen, dass sich der Urlaub auf den Malediven nicht nur gelohnt hat, sondern dass sogar absoluter Wiederholungsbedarf besteht. Ich habe tatsächlich schon überlegt, nächstes Jahr wieder für zwei Wochen auf die Malediven zu fliegen, da ich hier wirklich zum ersten Mal richtig gut entspannen und abschalten konnte. Die Stimmung, die Location, das Essen und der Erholungsfaktor – alles hat gestimmt. Auch wenn ein Maledivenurlaub preislich eher in der oberen Klasse mitspielt und (wie in unserem Fall) durch die verschiedenen Aktivitäten noch einige Extrakosten hinzukommen, lohnt sich hier wirklich jeder Cent.

Und jetzt? Lasse ich zum Abschluss einfach noch einmal ein paar Bilder sprechen (die sagen ja ohnehin mehr als tausend Worte). 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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