Outdoor-Fitness – Deine Stadt, Dein Gym

„Mama? Was machen die großen Mädchen da?“, hörte ich eine Stimme leise flüstern. Ein kleines Mädchen saß im Sandkasten, ihre Mutter daneben und beide beobachteten mich und Kate, wie wir uns an Stangen entlang hangelten und eine Bank für verschiedenste Fitnessübungen zweckentfremdeten.
Die Augen der kleinen Maja (so hieß das Mädchen, wie wir später herausfanden) fingen an zu leuchten und sie eilte zu uns. „Darf ich mitmachen?“, fragte sie schließlich neugierig. Klar, warum nicht und so fanden Kate, Maja und ich uns schließlich an einem Klettergerüst. Während Maja sich vergnügt an den Seilen auf und ab hangelte, verloren ich und Kate unser eigentliches Ziel nicht aus den Augen und machten brav unsere Klimmzüge weiter.
Dass ein Fitnessstudio zwar gut, aber nicht zwingend notwendig ist, um in Form zu bleiben, war mir und Kate ja schon lange bewusst, aber dass die kleine Maja unseren kindlichen Bewegungsdrang wieder aufleben konnte, das war schon echt super und das Workout machte gleich doppelt so viel Spaß.

Spielerisch die Fitness steigern – das geht wirklich überall. Ob Klimmzüge an Ästen, Klettergerüsten oder sogar an Bushaltestellen, Sprünge über Bänke oder Mauern oder auch verschiedene Balance-Übungen: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Outdoor-Fitness liegt im Trend. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Die Workouts machen Spaß, sind vor allem abwechslungsreich und sie sind (wenn man die Übungen auch korrekt ausführt) enorm anstrengend.
In Brasilien, Kalifornien oder auch Australien sind Outdoor-Workouts schon lange eine echte Alternative zum klassischen Fitnessstudio. Klar, denn man muss ja auch perfekt glänzen – auf der Bühne der Selbstinszenierung. 😉
Wer seine Umgebung zum Gym macht, fordert seinen Körper immer wieder neu heraus, denn jeder Ast oder jedes Klettergerüst greift sich anders, jede Treppe hat unterschiedlich hohe Stufen und auch jede Bank ist unterschiedlich hoch. Und in eben dieser Fähigkeit, sich und seinem Körper immer neue Reize zu setzen, liegt das Geheimnis eines wirklich rundum fitten Körpers. Dazu noch die erhöhte Sauerstoffzufuhr und die vermehrte Ausschüttung von Vitamin D, welches durch viel Tageslicht produziert wird, sollte uns ermutigen öfters draußen zu trainieren und die Stadt zum Gym zu machen.

 

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Für alle, die vom Outdoor-Workout jetzt überzeugt sind, aber noch ein bisschen Inspiration tanken müssen, was die verschiedenen Übungen angeht, für die haben Kate und ich uns ein paar Übungen überlegt und sie für Euch gleich getestet und fotografiert:

 

Planking

Der Klassiker funktioniert wirklich immer und überall und ist eine ausgezeichnete Übung für den kompletten Bauch- und Core-Bereich.
Das Planking bringt nicht nur die Bauchmuskeln zum zittern, sondern mit ihnen auch Arme und Rücken.
Beim Planking haltet Ihr Euch entweder mit den Unterarmen oder im Liegestütz auf dem Boden.
Die Beine sind ausgestreckt, insgesamt bildet der Körper eine gerade Linie (Vorsicht, Körperspannung halten und den Rücken und den Bauch nicht durchhängen lassen!).
Plank ist übrigens Englisch und bedeutet “Brett” – und genauso solltet Ihr auch aussehen. Und dann heißt es: Halten!

Übrigens: Um die Übung etwas zu erschweren, könnte Ihr auch noch abwechselnd immer ein Bein gestreckt anheben. Achtet dabei aber auch weiterhin auf Eure Körperspannung!

 

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Lunges

Die klassischen Lunges erweitern wir mit kleinen Holzpfeilern, wie sie auf vielen Spielplätzen zu finden sind. Hierbei legt Ihr Euer Bein bzw. Eure Fußspitze auf den Holzpfeiler und geht mit dem anderen Bein weit nach vorne, beugt das Knie im 90 Grad Winkel und geht tief nach unten. Und dann heisst es: Halten!

 

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Jumps/Box Jumps

Sprünge sind sehr effektiv und sind dabei der ideale Fettburner. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr einfach mit einem Springseil auf und ab hüpft, gemeinsam mit einer Freundin (so wie ich und Kate) oder ob Ihr Treppen oder Bänke durch Hüpfen erklimmt. Schon nach wenigen Wiederholungen werdet Ihr merken, wie sehr die veschiedenen Sprünge Euren ganzen Körper fordern.

 

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Am Seil hochziehen

Für diese Übungen eignen sich Klettergerüste besonders gut. Ihr hängt Euch einfach an ein diagonales Seil des Klettergerüsts, steckt die Beine weit nach vorn, sodass nur noch die Ferse den Boden berührt, haltet den Rücken gerade und dann zieht Ihr Euch mit den Armen nach oben und wieder zurück. Ein paar Wiederholungen davon und Eure Arme werden brennen! 😉

 

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Kate und ich wünschen Euch schon jetzt ganz viel Spaß beim nächsten Outdoor-Training und wer weiß, vielleicht sehen wir uns das nächste Mal nicht bei Instagram & Co., sondern auf dem Spielplatz um die Ecke! 😉

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